Wagyu zu Weihnachten – die besten Steaks und Zubereitungstipps
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Wagyu ist das ideale Weihnachts-Festessen: maximaler Genuss bei vergleichsweise kleinen Portionen (ca. 100–150 g pro Person). Für 2–4 Personen eignen sich vor allem Filet, Ribeye und Striploin, für größere Runden Short Ribs, Brisket oder ein großer Roast. Wichtig: rechtzeitig bestellen, korrekt auftauen, kurz & heiß anbraten, im Ofen sanft auf Kerntemperatur ziehen.
Weihnachten ist der Moment im Jahr, an dem gutes Essen nicht verhandelbar ist. Viele stellen sich deshalb die Frage: „Kann ich zu Weihnachten Wagyu machen – und wenn ja, welches Stück eignet sich am besten?“
In diesem Guide bekommst du klare Antworten: Welche Wagyu Steaks für welche Personenzahl sinnvoll sind, wie viel du einplanen solltest, wie du die Stücke zubereitest und was du bei Bestellung, Versand und Auftauen beachten musst.
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1. Warum Wagyu perfekt zu Weihnachten passt
Wagyu ist kein „Alltagsfleisch“. Durch die feine Marmorierung, den niedrigen Schmelzpunkt und den intensiven Geschmack reicht oft eine kleine Portion, um ein Luxus-Gefühl auf den Teller zu bringen.
- Hohe Aromadichte: Jede Portion schmeckt „größer“, als sie aussieht.
- Kleine Portionen: 100–150 g pro Person sind meist genug.
- Festtags-Charakter: Wagyu fühlt sich automatisch nach „besonderem Anlass“ an.
- Vielseitig: Als Steak, Braten oder langsames BBQ-Stück einsetzbar.
Kurz gesagt: Wenn du deine Gäste beeindrucken willst, ohne 500 g pro Person servieren zu müssen, ist Wagyu die logische Wahl.
2. Welches Wagyu Steak für wie viele Personen?
Die wichtigste Frage: „Welchen Cut nehme ich für meine Runde?“ Hier eine pragmatische Aufteilung:
Für 2 Personen – maximaler Luxus
- Wagyu Filet – extrem zart, mild, perfekt für ein ruhiges, edles Weihnachtsdinner.
- Wagyu Ribeye – intensiver, mehr Fett, mehr Schmelz, ideal für „Steak-Freaks“.
Für 4–6 Personen – klassische Festtagsrunde
- Striploin / Roastbeef als großer Steak-Block (z. B. 1–1,5 kg), am Stück gegart, dann aufgeschnitten.
- Mehrere Ribeyes oder Filetmedaillons, die nach dem Garen aufgeteilt werden.
Für 6+ Personen – Family & Friends
- Wagyu Short Ribs – Low-&-Slow, butterzart, perfekt als „Centerpiece“.
- Wagyu Brisket – für Smoker oder langen Ofen-Garzug.
- Großer Roast aus Striploin / Roastbeef – wie ein klassischer Festtagsbraten, nur mit Wagyu-Schmelz.
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3. Wie viel Wagyu pro Person einplanen?
Weil Wagyu so intensiv und sättigend ist, gelten andere Regeln als bei normalem Rind:
- Steak, kurzgebraten: ca. 100–150 g pro Person
- Braten (Short Ribs, Brisket, Roast): ca. 150–200 g pro Person (roh, mit Garverlust)
- Wagyu Burger: 1 Patty mit ca. 130 g reicht in der Regel völlig.
Wenn du viele Beilagen (Kartoffeln, Gemüse, Vorspeise, Dessert) planst, kannst du eher zur unteren Grenze tendieren.
4. Timing, Versand & Auftauen – so planst du Weihnachten mit Wagyu
Rechtzeitig bestellen
Gerade vor Weihnachten ist die Nachfrage hoch. Plane:
- Lieferung 3–7 Tage vor dem Verzehr
- im Zweifel lieber eine Woche früher bestellen und tiefgekühlt lagern
Kann Wagyu eingefroren werden?
Ja. Schockgefrostetes Wagyu verliert bei korrektem Auftauen praktisch keine Qualität. Das Vorurteil „tiefgekühlt = schlecht“ hält sich, ist aber bei sauberer Kühlkette nicht haltbar.
Richtig auftauen
- Fleisch 24 Stunden vor dem Braten aus der Tiefkühlung in den Kühlschrank legen (in der Original-Vakuumverpackung).
- Am Zubereitungstag das Fleisch ca. 30 Minuten vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank nehmen.
- Nicht in der Mikrowelle oder in warmem Wasser auftauen – das zerstört Struktur & Saftigkeit.
5. Perfekte Zubereitung: So gelingt Wagyu an Weihnachten sicher
Die gute Nachricht: Wagyu ist nicht kompliziert. Wenn du ein paar Grundregeln befolgst, wird es fast automatisch gut.
Grundprinzip für Steaks (Ribeye, Filet, Striploin)
- Fleisch 30 Minuten bei Raumtemperatur liegen lassen.
- Pfanne oder Grill richtig heiß vorheizen.
- Ohne zusätzliches Öl anbraten – Wagyu bringt eigenes Fett mit.
- Pro Seite 1,5–3 Minuten scharf anbraten, nur einmal wenden.
- Anschließend im Ofen bei ca. 110 °C auf 58–60 °C Kerntemperatur ziehen lassen.
- Direkt servieren – bei Wagyu ist kein langes Ruhen nötig.
Kerntemperatur-Empfehlungen
- Medium rare: 56–58 °C
- Medium: 58–60 °C
Für Short Ribs & Brisket gilt: Low & Slow bei ca. 120–135 °C, bis eine Kerntemperatur von ca. 88–94 °C erreicht ist und das Fleisch sich leicht auseinanderziehen lässt.
6. Beilagen & Saucen – was passt zu Wagyu an Weihnachten?
Wagyu braucht keine Show auf dem Teller – eher Bühne als Konkurrenz.
- Rosmarin-Ofenkartoffeln oder Kartoffelgratin
- Glasiertes Wurzelgemüse (Karotten, Pastinaken, Sellerie)
- Grüner Salat mit leichtem Dressing (Zitrone, Olivenöl)
- Eine intensive, klare Sauce oder Jus
👉 Tipp: Ein eigener Wagyu Jus oder eine kräftige Rinderjus passt perfekt und unterstützt den Fleischgeschmack, statt ihn zu überdecken.
7. FAQ – typische Fragen zu Wagyu an Weihnachten
Kann ich Wagyu zwei Mal einfrieren?
Empfehlung: nein. Besser einmal sauber einfrieren, einmal sauber auftauen – und dann verbrauchen.
Wie weit im Voraus kann ich Wagyu bestellen?
Wenn das Fleisch tiefgekühlt geliefert wird, kannst du es mehrere Wochen vor Weihnachten bestellen und in der Tiefkühlung lagern. Wichtig ist nur: stabile Kühlkette.
Eignet sich Wagyu auch für Fondue oder Raclette?
Ja, besonders dünn geschnittene Steaks oder feine Würfel. Durch die Marmorierung bleibt das Fleisch auch bei kurzem Garen saftig.
Welcher Cut ist der „sicherste“ für Gäste, die Wagyu noch nie gegessen haben?
Striploin / Roastbeef oder Ribeye – kräftig im Geschmack, genug Fett, aber nicht überfordernd. Filet ist die zarteste Variante, aber weniger „typischer Wagyu-Geschmack“.
Fazit: Wagyu macht dein Weihnachtsessen unvergesslich
Wagyu ist für Weihnachten genau das, was viele suchen: etwas Besonderes, aber nicht kompliziert, klein in der Portion, groß im Geschmack. Mit der richtigen Cut-Wahl, einem klaren Plan für Bestellung & Auftauen und einer einfachen, sauberen Zubereitung wird dein Wagyu-Weihnachtsmenü garantiert zum Highlight.
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Letztes Update: Dezember 2025